Dupont: Blödsinn ohne System

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Ein Feuerzeug ist ein Feuerzeug ist ein Feuerzeug. Wir Pfeifenraucher wissen, daß es ein nachgerade sinnentleerter Spruch ist. Vielmehr gilt, daß die Wichtigkeit dieses Utensils gleich nach Pfeife und Tabak gesetzt ist, also noch vor Stopfern und Reinigern. Unikate Anwender von Streich- oder Zündhölzern, die man in der Regel oftmals in einsamen Almregionen in den Landschaften um Tirol herum noch antrifft, mögen hier bitte nicht weiterlesen. Das am weitesten verbreitete Feuerungsmittel ist zweifelsohne das „Old Boy“ des japanischen Herstellers ITT Corona. Ein edles, nahezu unkaputtbares Werkzeug, ohne das ich z.B. nie außer Haus gehe. Ich kann wundersame Geschichterln aus über 50 Jahren mit Old Boy erzählen, vielleicht mache ich das am Ende dieses Artikels.

Jetzt aber zum besten aller besten Feuerzeuge. Das stammt vom Franzosen, nein, nicht vom Emmanuel. Auch nicht vom Chemie- und Life Style Multi DuPont. Ich spreche von der Pariser ST Dupont.

ST ist das Initial des Gründers Simon Tissot Dupont, der 1872 eine Werkstatt für erlesene Reisekoffer ins Leben rief. Aus Gründen, die nun einmal in der Bestimmung der Menschen liegen, hat der Gründer die Aufnahme der Feuerzeugherstellung ab dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt.

Ich rauche und sammle (vor allem) Pfeifen seit genau 52 Jahren. Niemals habe ich eine Zigarette oder gar eine Zigarre angerührt. Letzters mag sich vielleicht einmal ändern, zumal die Anzahl der „auch Zigarren“-Raucher in meiner Umgebung zunimmt. Am Anfang standen die Welthölzer, dann aber begann mit dem Ende der studentischen Klammheit das werkzeugunterstützte Zünden. Natürlich mit Old Boys, die unverändert eingesetzt werden.

Irgendwann bekam ich ein Dupont in die Hand. Und war hin und weg. Was für eine Präzision bei Material und Funktion, was für eine Wertigkeit und …. ganz wichtig ….was für eine Haptik. Dazu der hi-fi taugliche Klang des zuschnappenden Deckels. Kein ZIPPO Gescheppere, sondern ein ikonischer, sonorer, mitteldumpfer Ton mit ganz leichtem Delay. Der TabaK & Pfeifenhändler meines uneingeschränkten Vertrauens  aus dem Münchner Tal brauchte mich nicht zu überreden und nachdem das Dupont von ihm auf Pfeifenbetrieb umgerüstet wurde, ward ich zum Adepten dieser Luxusmarke. Das alles ereignete sich in den 1980er Jahren und Dupont ist seitdem ein Synonym für höchste Zufriedenheit für mich. Bis gestern.

Das Befüllen unserer Zündwerkzeuge – egal ob Dunhill oder Old Boy – verläuft aus verschiedenen Anlässen immer mal wieder aus dem Ruder. Wir kennen das und brauchen diesen Umstand nicht weiter zu vertiefen.

Nicht so bei Dupont. Da gibt es eine Kartusche, die exakt der Füllmenge des Tanks entspricht und über ein Schraubgewinde verfügt. Diese Schraubverbindung ist der Clou, der zu einer präzisen, verlustfreien Füllung führt. Passt zum Perfektionsanspruch von Dupont. Außerdem: selbst wenn ich mein Dupont über Monate hinweg nicht benutze, nie entweicht Gas. Nun haben offensichtlich diese überall präsenten Kostencontroller oder schwachmatige Marrkettingnianer auch bei der St Dupont zugeschlagen und sind wohl der Meinung, dass eine Profitsicherung nur durch Fortfall der bewährten Gaskartusche zu erreichen sei.

Und so gibt es sie nicht mehr und der Luxus-Affine muß sich nun in die Reihe der schnöden Allzweckgasflaschennutzer einreihen. Wie doof ist das denn? Eine technische perfekte Prozedur wird durch ein oftmals tückisches Verfahren ersetzt. Nun muß mit irgendwelchen Adaptern an der Allzwecksampulle gearbeitet werden, um in das Innengewinde des Feuerzeugs zu passen. Und die schiere Lust am Objekt ist getrübt.

Was bleibt? Zurück zum Old Boy und / oder Zündhölzern.


Ach so, ja, die Geschichterl.

Es war im Juli 198? im Hafen von Paimpol an der Côtes-d’Armor in der Bretagne, jahrelang mein „Heimathafen“ im Juli und November. Zwei Mal im Jahr findet sich die „Grande Marée“ ein, die Große Ebbe, bei der sich der Tidenhub bis zu 20 m auswirkt. Man segelt einige Meilen hinaus und steht dann mit zunehmend abfliessendem Wasser irgendwann auf dem Meeresgrund. Ideal zum Suchen von Muscheln aller Art, die roh unter Zuführung einiger Flaschen Sauternes genossen werden. Meine Favoriten sind die Praire mit ihrem nußgleichen Geschmack und ihrer wundervollen Bißfestigkeit. Wie auch immer, irgendwann setzt die Flut ein und man begibt sich peu à peu zurück in den Hafen.

Erst die Flut – dann die Ebbe, in etwa gleicher Standort

Sei es, daß der Sauternes ein gut Maß daran hatte oder am Ende das Boot sogar ein wenig angetrunken war, jedenfalls fiel mir mein altes, bewährtes Old Boy, das mit dem rotbraunen Bruyeremantel, beim offensichtlich untauglichem Versuch, eine Pfeife anzuzünden, direkt zwischen Bordwand und Kaimauer ins wieder voll geflutete Hafenbecken. Entkleidet war ich schnell und Schillers Taucher („ich wag es [..] zu tauchen in diesen Schlund“) brachte mir zusätzlichen Ansporn, obwohl ich dessen nicht gebraucht hätte. Dennoch war den zig-„Tauchgängen“ kein Erfolg beschieden und mit großer Trauer mußten einige Flaschen Cidre brut, nur wenige Stunden zuvor gefangene Araignées und die eine oder andere Auster helfen, den Eiweißspiegel stabil zu halten und die Gedanken an den herben Verlust wenigstens für die Nacht zu verdrängen.
Nach einem stärkenden Frühstück mit Galettes und frisch im Kamin geräucherten kleinen Makrelen ging ich zum Hafen, es war wieder Ebbe. Die Boote lagen auf dem Grund und ich begab mich in den Schlick. Und das Glück war mir hold, trotz der „Charybdis` Geheul“. Unter einem kleinen Granitfelsen lugte das blitzende Gold meines Old Boys hervor. Nach der Bergung habe ich es zunächst entlüftet und mit einem Fön getrocknet, der Holzmantel hatte durch das Salzwasser bereits einige Farbe verloren. Auffüllen und anzünden – das war es. Bis heute. Einwandfrei.

 

Einige Jahre später, Dezember, viel Schnee in München. Auf dem Weg vom Haus zum Gartenhaus, in dem sich mein Polierwerkplatz befindet, so ca. 20 m, rutscht mir das selbige Old Boy von einem Tablett mit zu reinigenden Pfeifen in den Schnee ….. und ward verschwunden. Stundenlange Suche, trotz Schneeschaufel, Katze, Nachbarshund und familiärer Hilfe, es blieb perdu. Tags darauf habe ich mir ein neues Old Boy, diesmal mit dunkelbrauner Strahlung gekauft, damit ich überleben konnte. Dann kam der März, der Schnee hatte keine Chance mehr gegen die Frühlingssonne und siehe da …… das Old Boy fand sich wieder ein.


Es gibt einen Film mit Peter Ustinov und Michael York, Flucht ins 23 Jahrhundert. Nach einem Weltkrieg (?) halten sich die Menschen nur noch innerhalb einer Glaskuppel auf, die Außenwelt (New York) ist völlig verdschungelt und in einer Höhle findet Ustinov einen über 200 Jahre alten, verrosteten VW Käfer, in dem noch der Schlüssel steckt. Er dreht diesen um und der Motor springt an.

 


Warum ich diesen Schlenker mache? So erging es mir mit dem Old Boy: finden, Reibrad drehen – und brennt! Nach zweieinhalb Monaten unter Schnee.

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Bodo Falkenried

exemplarischer Niederrheiner, seit über 50 Jahren in München daheim, genauso lang Pfeifen- und Tabaksammler, versessen auf Musik, Literatur und andere Künste. Unternehmer, Segler, Reisender [..unser Mann in Asien], Intensiver Marktgeher, immer an Feuer & Herd. Email an den Autor  

14 Antworten

  1. Karl Hirsch Karl Hirsch sagt:

    Lieber Bodo,

    ich tröste mich am Anblick der schönen Weltholzsurrogate und am Umstand, daß ich ausnahmsweise kein Dupont besitze. Welch Ärger mir doch jetzt erspart geblieben ist.

    Es folgt jetzt auch keiner der sonst bei mir aus Anlaß der Erwähnung von Edelfeuerzeugen üblichen Fingerzeige auf Plastikware, die durch ärgerliche Kinderschutzdruckpunkte auch schon fast unbrauchbar geworden ist.

    Die im Onlinehandel erhältlichen, angeblich für Dupontfeuerzeuge geschaffenen Metalladapter wirst Du vermutlich schon selber entdeckt haben, ich kann deren Wert mangels Andockstation nicht beurteilen (z.B. https://www.amazon.de/dp/B07MTBL9HP/ref=dp_cerb_2).

    Ich habe meinerseits ein antikes Jbelo (ich schreib das i so wie es am Feuerzeug eingestanzt ist), welches auch einen Gewindeflansch benötigen würde. Man kann aber einen gängigen Adapter finden. Vielleicht gehts beim Dupont auch auf die primitive Art. Was natürlich Dein Klagelied nicht zum Schweigen bringt.

    Du hast ja so recht. Alles fällt den schon in Stellenangeboten als „zielorientiert kompromisslos dynamisch flexibel“ geforderten Charakterzügen geeigneter Bewerber um die Anstellung als Adaptervisonär zum Opfer.

    Wir können übrigens noch froh sein, daß ein Kartuschenkauf ohne Beipackzettel in der Art von https://docs.rs-online.com/9313/0900766b81313702.pdf über die Bühne geht. Und die schönen Feuerzeuge keine Warnhinweise tragen. „Achtung! Flamme kann Haut verbrennen oder Gebäude in Brand stecken“ und „Nehmen Sie das Feuerzeug erst garnicht in Betrieb. Polizei und Feuerwehr beraten Sie gerne“.

    Gegen das profane Äußere der schnöden Allerweltskartuschen hilft nur ein Bekleben derselben mit einer der in Baumärkten (vielleicht auch bei Manufactum) feil gebotenen Dekorfolien, wobei sich Rosenmuster und Hunde- bzw. Kätzchenmotive besonders hübsch ausmachen.

    Wie auch immer, sei versichert: Der Blog weint mit Dir.

  2. Avatar Jens sagt:

    Lieber Bodo,
    bis heute hielt ich die Dupont-Gaskartuschen immer für einen Vorläufer der Nespresso-Kapseln. Wieder was gelernt.
    Frohe Weihnachten trotz alledem!
    Ergebenst
    Jens

  3. Avatar Axel Wittich sagt:

    Da ich so einen Luxusilluminator seit 1963 in der Familie habe, war es mir schon als Kind immer ein besonderes Ereignis, wenn der Tobakonist das Feuerzeug füllte, zuvor mit dem Bürstchen die Düse reinigte und auf Wunsch die Flammhöhe einstellte. Dazu diente ihm ein kleines Werkzeug, das er am Schlüsselbund zu tragen pflegte.
    Der Duft des Tabaks, die gediegene Atmosphäre, das machte auf den kleinen Axel Eindruck. Der war so nachhaltig, dass er sich das gleiche Modell von 1963 neu besorgte, mit einer Pfeifendüse bestücken ließ und so gut wie nie benutzte, weil die Pretiose schnell verrußt und damit ihre Aura einbüßt. Mein alterwürdiges Old Boy gewinnt im Betrieb eher durch die Patina.

    So, genug Geschwurbel: Mir war das Getue mit der sauteuren Ampulle immer zu affig und ich habe das 63er wie das aktuelle Ligne 1 immer mit gutem, aber gewöhnlichem Gas ohne Spezialadapter gefüllt. Dabei ist weder mir noch dem Feuerzeug ein Zacken aus der Krone gefallen.
    Ich habe aber größtes Verständnis, dass einem soignierten Bonvivant wie Dir, lieber Bodo, solch Sakrileg nicht zuzumuten ist.
    Ich bin also bereit, dem von Dir nunmehr verstoßenen Dupont Asyl zu gewähren.
    Schicks zu mir, da bekommt es sein Gnadengas.

    Munter!

    Axel

  4. Avatar Jürgen Schweizer sagt:

    Hallo Bodo,

    nun haben diejenigen Recht behalten, welche mir schon vor Jahren zu den Adaptern geraten haben, weil das Dupontgas ja so teuer sei.

    Ich habe mich immer mit einer gewissen Arroganz darüber hinweg gesetzt und weiter die Dupontkartuschen gekauft, weil der Gaspreis bei einem Dupont kein Kriterium ist!

    Der einzige Vorteil ergibt sich jetzt, das ich nicht immer schauen muss welche Kartusche ich gerade benötige. Die grüne ging zwar immer, aber die rote bringst in ein Gatsby nicht hinein. Da ich zeitweise 2 Duponts hatte, war oft nur die „falsche“ Kartusche im Haus.

    Das 2. Dupont hatte ich übrigens einem Stammtischmitglied abgekauft, weil er sich ein Sillems Old Boy gekauft hatte und das Dupont nicht mehr benutzte. Nach ca. 3 Jahren sagte er mir, dass ihm das Dupont irgendwie fehle und wir haben das natürlich sofort wieder richtig gestellt.

    Auch das zucken der Zuseher, wenn ich mit einem Old Boy die aufgeschraubte Kartusche angewärmt habe um das Gas vollständig ins Dupont zu befördern wird mir fehlen. 🙂

    Es gibt halt nichts beständigeres als die Veränderung, aber leider verliert sich dabei immer das Vertraute.

    Glückauf, Jürgen

    • Servus Jürgen,
      ach, es ist alles so traurig. Ich besitze noch 4 Ampullen und das grausige Ende ist also abzusehen. Vermutlich werde ich das Dupont nur noch jeweils an meinen Geburtstagen einsetzen, und da höchsten für eine Pfeife. Zitat Arthur S.: Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt. …[in diesem Fall: fehlen wird]

  5. Karl Hirsch Karl Hirsch sagt:

    Am 3.8.2007 waren es noch 3 Geschichterln.

    1. Tatort Garten: eine Wintersaison unter Schnee gelegen.
    2. Tatort Bretagne: vom Boot ins Hafenbecken gefallen, nach 2 Stunden Geschnorchel aufgegeben, 2 Tage später dann doch gefunden, trotz extrem starkem Tidenhub.
    3. Tatort Miele: in der Waschmaschine zusammen mit einer Jeans gewaschen

    Außerdem glaube ich mich an ein im Porto di S.Vigilio in den Gardasee geplumpstes Old Boy erinnern zu können, welches von einer arbeitslosen japanischen Perlentaucherin, die in Luigis Shushi d‘ amore Restaurant jobbte, geborgen werden konnte. Oder so ähnlich.

    • Ach du grüne Neune, dass mit der Miele hatte ich total vergessen, ist aber gleichwohl nicht anekdotisch, sondern WAHR. Es befand sich in einer Jeans, aber die sollte man doch ohnehin nie waschen, oder? Die mit meinem Lieblingsort No.1 auf diesem Planeten, der Punta San Vigilio, verbundene Old Boy Geschichte, sollte sie je erzählt worden und nicht alemannischer Phantasie entsprungen sein, verweise ich in den Bereich der Legenden. Allerdings hat der Schöpfer und erste Besitzer der Villa Guarienti, Agostino Brenzone, sich wahrhaftig mit der Renaissance eigenen Logik zu seinem Besitz geäußert: “ [..] San Vigilio ist der schönste Ort der Welt, und zwar auf folgende Weise: die ganze Welt besteht aus drei Teilen – Afrika, Asien und Europa. Der schönste Erdteil ist Europa und davon ist Italien der schönste Teil, von Italien wiederum ist es die Lombardei und von dieser der Gardasee und an diesem San Vigilio. Ergo ist San Vigilio der schönste Ort der Welt.“ Das schrieb er so um 1450 und dort, am kleinen Hafen sitzen, mit einem Korb mit Wein, Käse und Brot und Pfeife und Tabak und den Nachmittag verbringen (nicht von Juli-August!), ist das Höchste. Gut vorstellbar, das dort in bukolischer Atmosphäre auch schon das eine oder andere Old Boy ins Wasser gefallen sein könnte. :))

      • Karl Hirsch Karl Hirsch sagt:

        Jetzt fällts mir weder ein: Der Churchill wars, nicht Du. Und es fiel ihm nicht das Old Boy ins Wasser, sondern die Zigarre. Die japanische Perlentaucherin taucht auch nicht, die Zigarren überleben Unterwasseraufenthalte in den wenigsten Fällen, und sie war auch nicht bei Luigi Shushi angestellt, sondern bei Luigi Tabacchi, wo sie dem wutschnaubenden Sir Winston eine Zigarre der Marke „Branca“ verkaufte. Das hatte zwei Auswirkungen: Erstens besänftigte sich die alte Bulldoge angesichts des japanischen Liebreizes wieder und ließ die durch sein Mißgeschick schnell gefaßten Pläne zur Anstiftung des Dritten Weltkrieges wieder fallen, zweitens war er durch den bald einsetzenden, bei der ersten Verkostung einer Branca unvermeidlichen Schnellgang des Verdauungsprozesses sowieso auf ganz andere Gedanken gebracht worden.
        SO war es Bodo, genau so. Nicht Du, sondern Winston, und Zigarre statt Feuerzeug. Ich erinnere mich jetzt als obs gestern gewesen wäre. Ich war schließlich dabei.

        • Herrschaftszeiten – hattest Du mich erschreckt. Wie habe ich mich in den letzten Tagen gemartert ob meines zu vermutenden Gedächtnisverlustes. Tausende von noch nicht digitalisierten, gerahmten und rahmenlosen Dias gegen Licht gehalten (für meinen Braun Projektor D 300 gibt es längst keine Ersatzbirnen mehr),

          noch einmal die italienische Reise von JWG rauf und runter durchsucht, sämtliche Graf Ciano Bios gelesen,die Annalen der kurzlebigen Republik von Salo durchforstet, um letztlich erschöpft und ratlos mit einer 50er Jahre Savinelli Punto Oro und einem Down The Road von Simmons teilnahmslos im Sessel zu verharren. Meine Frau brauchte ich nicht zu fragen, dieser „Seit-Geburt-höchst-militanten -Nichtraucherin“ wäre lediglich die an dem Problem völlig desinteressierte Frage „Wie,Duuuu hast ein Feuerzeug?“ in den Sinn gekommen. Passend zu Ihrer Ansicht, meine Pfeifenraucherei sei eine momentane Spinnerei. Jetzt Dein Bekenntnis ! Da lag ich doch mit meinem Gedanken an eine mögliche alemannische Legende gar nicht so daneben. Und natürlich: Churchill geht immer, ebenso wie Homer, Aristoteles, Leonardo, Luther, Bismarck, Luis Trenker, Einstein. Und Humboldt, obwohl, der wird ja derzeit schon wieder kritisch betrachtet. Zwengs der Kindheiligen Greta.

  6. Eine Bitte: Fragen, die auch andere Blogleser interessieren könnten, bitte nicht als Email an die Autoren stellen, sondern die Kommentarfunktion benutzen. Erstens erfolgt die Antwort zeitnah und zweitens haben alle etwas von der Antwort. Also, mein lieber E….., hier die technischen Daten des Fotos:
    Aufnamedatum: 04. Mai 2017 – 16:29h – true
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    Umhängegurt aus georgischer Büffelhaut – false
    Gurtschließen aus der frühen Bronzezeit – false :))

    Und hier noch ein Foto, das ich ca. 1965 geschossen habe, damals gab es noch keine Exif Daten. Das heißt, die Daten gab es schon, nur kannte sie keiner. Die Kamera war eine Rolleiflex 3,5 F3 (mit Belichtungsmesser)

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