Fabiano Araujo | Rheomusi

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Fabiano Araujo, Piano und Akkordeon, geboren in Brasilien 1974, machte erstmals 2006 mit einer Veröffentlichung auf sich aufmerksam: O Aleph, die Vertonung von Kurzgeschichten aus den Jahren 1944-1952 von Jorge Luis Borges (deutsch: Das Aleph, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Roman des Argentiniers Paulo Cuelho). So bin ich auf zwei Wegen zu ihm gelangt.

Das Aleph und Arild Andersen am Bass

Ein großer Anhänger des norwegischen Komponisten und herausragenden Bassisten Arild Andersen, der vor allem auf dem Münchner Label ECM veröffentlicht (u.a. Shimri), entdeckte ich das 2011er Album Rheomusi von Araujo, auf dem Andersen und der im März 2016 verstorbene brasilianische Percussionist Naná Vasconcelos paritätisch Anteil hatten. Arild Andersen und Das Aleph führten also zu unserem diesmaligen Album des Monats.

Das trotz der Überzahl südamerikanischer Musiker ein fast typisches norwegisches „ECM“ Ergebnis entstanden ist, macht das Besondere an dieser sehr entspannten Musik aus. Könner sind am Werk, die ihre Instrumente genial verwoben einsetzen, abwechselnde Stimmungen herbeizaubern und doch immer im Mystischen bleiben. Labsal für Ohr und Seele..

Die audiophile Produktion sorgt zusätzlich dafür, daß das musikalische Erlebnis Besitz ergreift vom Zuhörer, nicht nur für die knapp 45 Minuten, die für die 7 Lieder anfallen. Lassen Sie sich einfangen………..


Zugabe : O Aleph, 2006


Bodo Falkenried

exemplarischer Niederrheiner, seit fast 50 Jahren in München daheim, genauso lang Pfeifen- und Tabaksammler, versessen auf Musik, Literatur und andere Künste. Segler, Reisender [..unser Mann in Asien], Intensiver Marktgeher, immer am Herd.

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