Jerry Zenn Bamboo

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Den taiwanesischen Pfeifenmacher Jerry Zenn lernten wir auf der 2. Singapore Pipe Show im vergangenen Jahr kennen und Dr. Mike Loh hat außerdem hier ausführlicher  und hier kurz berichtet.

Bekanntlich haben uns Mike Loh, Avril Gan und Alec Molloy – alle vom Singapore Pipe & Cigar Smokers Club- im Dezember in München besucht, nach dem sie zuvor einige schöne Tage bei unseren Freunden in „Pfeife & Tabak“, Jörg Wittkamp und Heinz Schwarzkopf, in Köln verbracht hatten. Jerry Zenn sandte mir einen herzlichen Gruß und der bestand aus dieser hier:

Kennen wir Bambus in der Regel als Applikation oder in der Verwendung als ganzer Holm oder als dessen Bestandteil, ist in diesem Fall der Pfeifenkopf aus Bambus gefertigt.

Der Holm besteht aus Metall und einem dünnen Bambusrohr, an dessen Ende das Ebonitmundstück eingeführt wird. Die Verbindung von Metall, Bambusrohr und Mundstück ist pflanzlich, in etwa vergleichbar mit unseren Weidenzweigen, die zum Korbflechten verwendet werden, nur feiner.

Obwohl der Kopf ziemlich wuchtig aussieht, ist die Bamboo in ihrer Gesamtheit optisch ein „Federgewicht“, wozu die sehr schlanke Holm / Mundstück Kombination wesentlich beiträgt. Ich werde sie für Virgina-Perique Flakes einsetzen und mit einem süffigen Escudo / Navy Rolls beginnen. Ein lauwarmer Reiswein passt bestimmt gut.

Großer Dank an Jerry Zenn für dieses unikate Kunstwerk und auch an Hermes Mike.

 

 

Bodo Falkenried

exemplarischer Niederrheiner, seit über 50 Jahren in München daheim, genauso lang Pfeifen- und Tabaksammler, versessen auf Musik, Literatur und andere Künste. Unternehmer, Segler, Reisender [..unser Mann in Asien], Intensiver Marktgeher, immer an Feuer & Herd.

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9 Antworten

  1. Wow, diese Pfeife sieht toll aus. Wie eine Corncob nur hübscher. Die könnte mir auch sehr gut gefallen. Was mich aber interessieren würde, ist der Bambus hitzeresistent? Und wie schmeckt es, wenn er langsam vor sich hin glimmt?

    • Ich habe sie noch nicht geraucht, aber warum soll der Bambuskopf glimmen? Bei mir glimmt der Tabak. Da Bambus zur Familie der Süßgräser zählt, erhoffe ich eine wundervolle Beeinflußung des Tabaks. :))

      Bambus ist ein sehr, sehr hartes Gehölz und dürfte dem Bruyere in der „Leidensfähigkeit“ nicht nachstehen. Wer schon einmal in Asien gesehen hat, wie Baugerüste selbst für Hochhäuser aus Bambus bestehen, der wird mir Glauben schenken.

      Foto: Falkenried, Ko Samui, Thailand, 1974

  2. Karl Hirsch Karl Hirsch sagt:

    Oh, die ist schick!

    Beim Pfeifen Schober (cigars.at , jetzt nurmehr ein einziger Jammer, die homepage) hat es ja einmal eine kleine Bambuspfeife gegeben. War jahrelang meine Küchenpfeife (Erläuterung folgt auf dem Fuß). Allerdings hat die einen Meerschaumeinsatz gehabt und rauchte sich trotzdem miserabel. Aber als Kurzzeitmesser für diverse cucinale Momentzubereitungen ideal. Nach spätestens 5 Minuten ging sie unweigerlich von selber aus. Jetzt hab ich sie irgendwo verlegt. Vielleicht im Kühlschrank.

    Die da sieht hingegen ernsthaft aus. Auch wenn es sich bei der angeblichen Einrauchpaste um simples Erdreich handeln dürfte. Bambusstangen werden ja gerne zur Stabilisierung kopflastiger Zimmerpflanzen herangezogen, der gestützte Gummibaum ist wohl eingegangen, und seit man Kinder auch in Asien nicht mehr prügeln darf, was soll man tun? So hat man halt eine Pfeife abgezwickt.

    Ich entweihe einfach alles. Thomas Bernhard in Clownvariante.

    • Eins weiß ich sicher: mit der Pfeife werde ich nicht über den Marienplatz laufen, sonst halten mich die Leut am Ende für einen Bündnisgrünen oder noch schlimmer, für einen FDPisten. Kein Risiko besteht darin, für einen Sozi gehalten zu werden. Auch Frau Nahles und Anhänger wissen, daß in Moskau kein Bambus wächst. Abgeduckt und wech ……….

  3. Karl Hirsch Karl Hirsch sagt:

    Ich glaub nicht, daß irgendwer auf dem Marienplatz jemandem die geringste Beachtung schenkt. Vielleicht nach der Heimkehr ins geliebte Tschu-Suwan-Suwantschi mag beim Betrachten der Smartphonebilder vom Grockenspierpratz jenes eigenaltige Gelät im Munde eines eindeutig Nicht-Chinesen ein verwundertes 纳努 provozieren.
    Also nur Mut, und auf die Zähne aufpassen, wenn Dich der hundertste gebannt nach oben Schauende anrempelt. Sicher ein Tiroler.

    • Doch, lieber Karl, ich !!!! Zumindest Freitags, wenn ich mich vor dem allgemeinen Klubgeschehen vorm Beck mit …. und …. auf einen Espresso verabredet habe. Da ist der Marienplatz Treffpukt und da mußt scho schaun ……., damit man sicht verfehlt.

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