Sting – 57th & 9th

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Ja – hat das jetzt noch sein müssen? Alt-Star Sting, der in den vergangenen Jahren meist Merkwürdiges und vor allem Langweiliges ablieferte, hat mit seinem 12.Studioalbum die erste Rockproduktion seit 13 Jahren abgeliefert. Auch nichts Herausragendes, geht aber als ganz gute Musik durch und hilft vielleicht, den verzapften Quark auf Songs from the Labyrinth, If on a Winter’s Night…, Symphonicities und The Last Ship zu vergessen. Das die Texte ansprechend, teils sogar philosophisch ausgeprägt sind, ist das Geringste, was man von diesem Künstler erwarten muß. Im Gesamten einige schöne Songs mit Gehalt, die aber trotzdem Lichtjahre von den Liedern entfernt sind, die Sting groß gemacht haben.

Und wieder einmal die Frage aufwerfen, wer denn überhaupt neue CDs von Sting, Phil Collins oder Elton John braucht?


Bodo Falkenried

exemplarischer Niederrheiner, seit fast 50 Jahren in München daheim, genauso lang Pfeifen- und Tabaksammler, versessen auf Musik, Literatur und andere Künste. Segler, Reisender [..unser Mann in Asien], Intensiver Marktgeher, immer am Herd.

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6 Antworten

  1. Preusse sagt:

    Guten Morgen zusammen,
    über diesen Artikel zu einer Neuveröffentlichung von Sting aus dem Jahre 1999 bin ich eher durch Zufall gestoßen, ist er doch schon so alt, dass ich gar nicht weiß, wie der überhaupt den Weg ins Netz gefunden hat.
    Sei es drum, ich teile die Ansicht des Verfassers nicht. Zugegeben, es ist eine etwas minimalere Musik, die sich nicht schnell erschließt und auch nicht als eingängig bezeichnet werden kann, aber gerade dieser Minimalismus mit seinen gerade daraus entstehenden Lücken hat etwas Interessantes, das einen eher dazu zwingt, genauer hinzuhören.
    Neulich kam bei ARTE diese Reportage über Sting:
    https://www.arte.tv/de/videos/071418-000-A/sting
    Ich finde sie sehr gelungen, da sie die Sache um einiges besser beschreibt als ich das könnte, schließlich kann sich der Altmeister auch selber dazu äußern und es im Kontext erklären.

    Gruß Jens

    • Servus Jens,
      natürlich ist die CD aus dem Jahre 2017 und nicht von 1999. Das gefakete Datum bezieht sich auf ein fiktives Veröffentlichungsdatum hier im Blog und hat visuell-technische Gründe. Die Rubriken Album des Monats und CD der Woche haben ein eigenes sogenanntes Widget auf der rechten Navigations-Seite. Durch das fiktive Datum erscheinen sie nicht noch einmal als Artikel in der Bildschirmmitte.

  2. Karl Hirsch sagt:

    Geräusch, mehr nicht. Kompletter Schrott wie das ganze Genre. Diese Leute können nichts.

    • Bo ääh……. das ist ein Knaller. Schon Wilhelm B. sagte zwar im Maulwurf so treffend „…….Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden“. Aber diese Härte stellt wohl auf das neue Österreichische Forsch-Auftreten ab, das eine Führungsrolle in der EU zum Ziel hat. Und da machst Du mit, lieber Karl? Ätsch-Bätsch – der Moretti Jedermann taugt auch nixen….

  1. 1. November 2017

    […] Künstlern wie Mark Knopfler, David Gilmore, Robbie Williams, Peter Gabriel oder allenfalls noch Sting (dieser bis vor wenigen Jahren), einmal ab, bleibt kaum jemand, der erwähnenwert ist. Der […]

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